Finanzspritze für Kommunen
Berlin. Der Bund will überschuldete Kommunen in den kommenden Jahren finanziell stärker unterstützen. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der rund eine Milliarde Euro jährlich für Länder und Kommunen vorsieht. Die Unterstützung ist befristet bis 2029, sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2026 gelten. Die zusätzliche Unterstützung solle die Handlungsfähigkeit der Kommunen stärken, erklärte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). Das neue Gesetz sieht zugleich auch eine Entlastung der finanzstarken Länder vor, die im Rahmen des Länderfinanzausgleichs andere Länder unterstützen. Vor allem der bayerischen Landesregierung sind diese Zahlungen seit langem ein Dorn im Auge. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Welche Bedeutung hätte der Standort Kalk?
vom 16.04.2026 -
Geheimdienst streicht Kategorie
vom 16.04.2026 -
Es ist noch Suppe da
vom 16.04.2026 -
EU-Zölle stärken BRD-Stahl
vom 16.04.2026 -
Kein Recht auf rechtlose Ausbeutung
vom 16.04.2026
