Impfpflicht: Soldat erneut vor Gericht
Frankfurt (Oder). Gegen einen Bundeswehr-Soldaten aus dem südbrandenburgischen Beeskow hat am Donnerstag am Landgericht in Frankfurt (Oder) das Berufungsverfahren wegen mutmaßlicher Befehlsverweigerung begonnen, wie der RBB berichtete. Dem 37jährigen Unteroffizier wirft die Staatsanwaltschaft demnach vor, eine ihm befohlene Coronaimpfung zweimal verweigert zu haben. In erster Instanz war der Soldat freigesprochen worden. Das Amtsgericht Fürstenwalde hatte auf die Gewissensfreiheit verwiesen, wie die Berliner Zeitung am Sonntag online berichtet hatte. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein, nachdem ihr Vertreter ebenfalls auf Freispruch plädiert hatte. Zwischen November 2021 und Mai 2024 galt bei der Bundeswehr die Impfpflicht. (jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Ist Hamburg am Ukraine-Krieg beteiligt?
vom 10.04.2026 -
Wie hat das Amtsgericht den Freispruch begründet?
vom 10.04.2026 -
The Germans to the front
vom 10.04.2026 -
Solidaritätssymbol als »Provokation«
vom 10.04.2026 -
BP‑Raffinerieverkauf gestoppt
vom 10.04.2026 -
Krisenlösungen Marke Merz
vom 10.04.2026
