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Wohnungskrise: Büroflächen im Blick
Berlin. In Büro- und Gewerbegebäuden sollen mit Förderung des Bundes neue Wohnungen entstehen. Ab Juli startet das Programm »Gewerbe zu Wohnen« im Umfang von 300 Millionen Euro für dieses Jahr. Je neuer Wohnung können Investoren bis zu 30.000 Euro Zuschuss erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. »In vielen Städten stehen Gebäude leer, während gleichzeitig Wohnungen fehlen«, erklärte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) dazu am Mittwoch. Dieser Widerspruch »beschäftigt mich«, so die Ministerin. Schätzungen gehen davon aus, dass in leerstehenden Bürogebäuden Tausende Wohnungen in Metropolen entstehen könnten. (dpa/jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 3. Apr. 2026 um 22:29 UhrDiese Fehlentwicklung habe ich für Berlin bereits vor mehr als zehn Jahren vorausgesagt. Das Problem dabei ist, es macht das Wohnen nicht billiger, sondern wegen der zusätzlich erforderlichen Umbaumaßnahmen noch wesentlich teurer. Denn aus einem ursprünglich auf kürzeste Amortisation und profitable Gewerbemieten kalkulierten Projekt lässt sich im Nachhinein nun mal kein mietgünstiger sozialer Wohnungsbau mehr machen.
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