Zwei Tote nach Explosion in Rom
Rom. Bei einer Explosion in einem leerstehenden Gebäude nahe einer Hochgeschwindigkeitsstrecke der italienischen Eisenbahn sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Leichen wurden in einem Park im Süden der Hauptstadt Rom entdeckt, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Spekuliert wird, dass die Frau und der Mann beim Versuch starben, eine Bombe zu bauen. Der Staatsschutz ermittelt.
Durch die Explosion, die sich vermutlich am Donnerstag abend ereignete, wurde das Gebäude im sogenannten Park der Aquädukte (Parco degli Acquedotti) schwer beschädigt. Der Schaden wurde jedoch erst am Vormittag von einem Spaziergänger entdeckt. Zunächst wurde vermutet, dass es sich bei den beiden Todesopfern um Obdachlose handelte. Erst nach und nach stellte sich heraus, dass sie offensichtlich Verbindungen zu linken Gruppen hatten. Von den Ermittlern gab es dazu aber zunächst keine offizielle Stellungnahme.
In unmittelbarer Nähe des Fundortes verläuft die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Rom nach Neapel. In den vergangenen Wochen hatte es rund um die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo mehrere Anschläge auf das italienische Eisenbahnnetz geben. Die Ermittler stellten nach Medienberichten Gegenstände und Materialien sicher, die zum Bau eines Sprengsatzes verwendet werden können. Dem getöteten Mann sei durch die Explosion eine Hand weggerissen worden, hieß es. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Ohne Kommentar
vom 21.03.2026 -
Was hat sich im Kampf um die Rechte der Dalit bewegt?
vom 21.03.2026 -
Bundesrepublik half Israel bei Atombombenbau
vom 21.03.2026 -
Jerusalem–Jericho und zurück
vom 21.03.2026 -
Newroz im Raketenhagel
vom 21.03.2026 -
Meloni gegen die Judikative
vom 21.03.2026