Zum Inhalt der Seite

»Extratouren«: Ex-CSU-Chef kritisiert Söder

München/Hamburg. Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hat seinen Nachfolger Markus Söder für dessen Agieren in der Bundespolitik kritisiert. »Söder sollte endlich lernen, konstruktiv im Team Merz zu spielen, statt von der Seitenlinie falsche Einwürfe zu fabrizieren«, sagte Huber dem Spiegel. Huber sprach mit Blick auf Söder von »fehlendem Mannschaftsgeist«. Söder hatte zuletzt »Entlastungen« für Unternehmen, Erben und Spitzenverdiener gefordert. Söder verlange eine »unrealistische Steuerpolitik, die weder konzeptionell durchdacht noch durchgerechnet ist«, sagte Huber. Die Zeiten seien zu ernst »für politische Extratouren«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2026, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!