»Extratouren«: Ex-CSU-Chef kritisiert Söder
München/Hamburg. Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hat seinen Nachfolger Markus Söder für dessen Agieren in der Bundespolitik kritisiert. »Söder sollte endlich lernen, konstruktiv im Team Merz zu spielen, statt von der Seitenlinie falsche Einwürfe zu fabrizieren«, sagte Huber dem Spiegel. Huber sprach mit Blick auf Söder von »fehlendem Mannschaftsgeist«. Söder hatte zuletzt »Entlastungen« für Unternehmen, Erben und Spitzenverdiener gefordert. Söder verlange eine »unrealistische Steuerpolitik, die weder konzeptionell durchdacht noch durchgerechnet ist«, sagte Huber. Die Zeiten seien zu ernst »für politische Extratouren«. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Leipzig und die »sogenannte ›DKB‹«
vom 30.03.2026 -
Instrumentalisieren und isolieren
vom 30.03.2026 -
Bahn steckt in Krise fest
vom 30.03.2026 -
Gute Geschäfte im Hafen
vom 30.03.2026
