-
25.03.2026
- → Antifaschismus
Gedenkstätten wollen auf UNESCO-Liste
Den Haag. Die Leiterinnen und Leiter mehrerer KZ-Gedenkstätten haben die Aufnahme der ehemaligen Konzentrationslager der Nazis ins UNESCO-Welterbe gefordert. Die Erhaltung der Anlagen sei wichtig für die Wahrung der Demokratie, »die nicht mehr länger selbstverständlich ist«, erklärten die Leiter der Gedenkstätten – darunter Dachau, Buchenwald und Bergen-Belsen – nach einem Treffen in Den Haag am Donnerstag. Mit dem Lager Auschwitz-Birkenau, das die Deutschen in Polen errichtet hatten, steht der größte ehemalige KZ-Komplex der Nazis bereits auf der Welterbeliste. Die Klassifizierung der weiteren Gedenkstätten würde deren »Erhalt garantieren, egal, wer regiert«, sagte Martine Letterie, eine der Organisatorinnen der Kampagne, der Nachrichtenagentur AFP. Die Kinderbuchautorin verwies auf die Zustimmung für die AfD in Deutschland. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!