Zum Inhalt der Seite

Bonn-Berlin-Gesetz kostet Millionen

Berlin/Bonn. Die Bundesregierung hat für die Aufteilung ihrer Amts- und Dienstsitze zwischen Berlin und Bonn im vergangenen Jahr mehr als 10,3 Millionen Euro ausgegeben. Das geht aus dem Teilungskostenbericht hervor, den die Bundesregierung alle zwei Jahre dem Haushaltsausschuss des Bundestags vorlegen muss. Demnach sind die Kosten für die Aufteilung im Vergleich zum Jahr 2023 um 1,2 Millionen Euro gestiegen. Einen Großteil der Kosten machen Dienstreisen aus. Diese sind gegenüber dem letzten Bericht um 15,3 Prozent auf über 5,9 Millionen Euro gestiegen. Die Zahl der Dienstreisen sei aufgrund der Aufhebung der letzten Covid-Einschränkungen gestiegen. Zudem seien Bahnfahrten und Hotelübernachtungen teurer geworden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2026, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!