-
16.03.2026
- → Sport
Heimweh
Sydney. Drei weitere Mitglieder des iranischen Frauenfußballnationalteams haben Australien wieder verlassen. Das teilte der australische Innenminister Tony Burke mit. Demnach hätten die drei Frauen entschieden, in ihr Heimatland zurückzukehren. Das iranische Team hatte in dieser Woche für Diskussionen gesorgt. Nach ihrem Ausscheiden beim Asiencup hatten zunächst fünf Spielerinnen Asyl in Australien beantragt. Eine weitere Spielerin und ein Mitglied aus dem Betreuerstab folgten dem Schritt kurz vor der Abreise am Mittwoch, eine der Frauen änderte aber in letzter Minute noch ihre Meinung. Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der Nationalhymne geschwiegen; im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Iranische Medien bezeichneten sie später als »Verräterinnen«, auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!