Zum Inhalt der Seite
Ski Alpin

Nichts als Hass

Are. Die US-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin hat Hassnachrichten veröffentlicht, die sie rund um die Olympischen Winterspiele online erhalten hat. In einem Beitrag bei Instagram teilte die beste Alpinathletin der Gegenwart einige der Kommentare. »Du bist ein verdammter Witz«, schrieb da etwa jemand und nannte Shiffrin ein »wertloses Stück Scheiße«.

Jemand anderes schrieb: »Bleib in Italien, du Schlampe.« Ein User meinte deutlich ironisch: »Es wäre so schade, wenn du dich verletzt und nie wieder skifahren kannst.« Wieder jemand anderes schrieb in dem Netzwerk: »Schäm dich, du Verräterin.«

Der Grund für die vielen Beleidigungen war offensichtlich, dass Shiffrin vor ihren Starts bei den Winterspielen in Norditalien zur aktuellen politischen Situation in den USA befragt worden war. Daraufhin hatte sie Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela aus Südafrika zitiert und die Hoffnung geäußert, durch den Sport Werte wie »Inklusion, Diversität und Freundlichkeit« zu befördern, die ihr wichtig seien. (dpa/jW)

junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2026, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!