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Aus: Ausgabe vom 23.01.2026, Seite 16 / Sport
Olympia

Baby, bitte

Lausanne. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus: IOC-Chefin Kirsty Coventry teilt die Kritik an der großen Nähe von FIFA-Präsident Gianni Infantino zu US-Präsident Donald Trump nicht. »Er hat ja in ein paar Monaten seine Weltmeisterschaft. Da wäre ich etwas besorgt, wenn es keine gute Beziehung geben würde«, sagte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, dessen Mitglied als Chef des Fußballweltverbands auch Infantino ist, laut einer Meldung der dpa vom Mittwoch. Die WM findet im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko statt. Während der WM-Auslosung im Dezember in Washington hatte Infantino den neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis an den US-Präsidenten übergeben. Coventry sagte, das IOC habe die Ankündigung zur Kenntnis genommen, dass US-Vizepräsident J. D. ­Vance sowie Außenminister ­Marco Rubio die Eröffnungsfeier der Winterspiele von Mailand und Cortina besuchen werden. Mit den Organisatoren der Sommerspiele 2028 in Los Angeles gebe es gute Gespräche. »Es läuft alles in die richtige Richtung«, beteuerte Coventry. (dpa/jW)

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