-
25.06.2025
- → Ausland
Syrien: Dschihadisten führten Anschlag aus
Damaskus. Nach dem Anschlag auf eine Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus am Sonntag hat sich eine sunnitische extremistische Splittergruppe dazu bekannt. Die Saraja Ansar Al-Sunna erklärte am Dienstag, dass eines ihrer Mitglieder »nach einer Provokation« die Mar-Elias-Kirche im Christenviertel Al-Duwaila »in die Luft gesprengt« habe. Bei dem Angriff starben 25 Menschen, Dutzende wurden verletzt. Die islamistische Übergangsregierung von Ahmed Al-Scharaa machte zunächst die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) für den Angriff verantwortlich. Der Chef der nun in die syrische Armee eingegliederten HTS-Miliz Al-Scharaa alias Abu Mohammed Al-Dscholani hatte im Dezember den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad gestürzt. Seit März begehen ehemalige HTS-Kämpfer und weitere Dschihadistenmilizen immer wieder Massaker an Alawiten. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!