-
23.06.20251 Leserbrief
- → Inland
Forderung aus der SPD: Mehr Sold für Soldaten
Berlin. Falko Droßmann, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, fordert, die Bundeswehr mit einem höheren Sold attraktiver zu machen, statt auf eine Wehrpflicht zu setzen. »In erster Linie muss der Soldatenberuf attraktiver werden, um die von uns geforderte Truppenstärke zu erreichen«, sagte er am Sonnabend gegenüber Tagesspiegel mit Blick auf den anstehenden NATO-Gipfel. Einem »schwerwiegenden Eingriff in die Lebensplanung« junger Menschen werde die SPD vorerst nicht zustimmen. Allerding schließe seine Partei eine Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht kategorisch aus. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Reinhard Hopp aus Berlin 22. Juni 2025 um 21:43 UhrDas nenne ich aber eine echte »moralische Haltung«! Was würden wohl Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg dazu sagen? Wie kann man nur so alt werden und immer noch nichts aus der Geschichte lernen?
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!