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Sudan: UNO kritisiert »Gleichgültigkeit«

New York. Angesichts der gegenwärtig »größten humanitären Krise der Welt« im Sudan hat das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) den UN-Mitgliedern Tatenlosigkeit vorgeworfen. Der seit mehr als zwei Jahren von einem blutigen Machtkampf zweier Militärchefs heimgesuchte Sudan sei zu einem »düsteren Beispiel« für »Straflosigkeit und Gleichgültigkeit« geworden, erklärte OCHA-Chef Tom Fletcher am Donnerstag in New York. Er rief »alle, die Einfluss haben«, auf, mehr für den Schutz der Bevölkerung zu tun und dafür zu sorgen, dass humanitäre Hilfe die Millionen Betroffenen erreicht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2025, Seite 7, Ausland

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