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Datenzentren brauchen bis 2030 doppelt soviel Strom

Paris. Der Strombedarf von Rechenzentren wird sich nach einer Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) bis 2030 mehr als verdoppeln. Angetrieben von künstlicher Intelligenz werde die Nachfrage weltweit auf 945 Terawattstunden klettern, was etwas mehr als dem Stromverbrauch Japans entspreche, heißt es in dem IEA-Bericht. In den USA werden Rechenzentren demnach bis 2030 mehr Strom verbrauchen als die Erzeugung aller energieintensiven Güter wie Zement, Chemie und Stahl zusammen. Sie verbrauchen nicht nur wegen KI immer mehr, sondern auch wegen des 5G-Mobilfunks und des Geschäfts mit Clouds und Streamingdiensten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 11. Apr. 2025 um 21:31 Uhr
    Trotz des gigantischen Stromverbrauchs stellt sich noch immer keine Erleuchtung ein. Wissen ist eben noch lange nicht Erkennen; und selbst Erkennen noch lange nicht Handeln.