-
03.04.2025
- → Sport
Spaß am Strafen
Rom. In Italiens Turnsport zieht ein Skandal um Misshandlungsvorwürfe weite Kreise. Nach der Entlassung der langjährigen Nationaltrainerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, Emanuela Maccarani, gibt es jetzt auch schwere Vorwürfe gegen die ehemalige Juniorinnennationaltrainerin Sofia Cantaluppi. Diese arbeitet inzwischen für den israelischen Verband. Nach Berichten italienischer Zeitungen soll sie Turnerinnen bei Fehlern im Training gezwungen haben, sich nahezu völlig auszuziehen und niederzuknien. Die Gazzetta dello Sport und andere Blätter stützen sich dabei auf Vernehmungs- und Abhörprotokolle aus den Ermittlungen gegen Maccarani. Auch die Gymnastin Sofia Raffaeli (21), die bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille gewann, soll betroffen sein. Die ersten Vorwürfe gegen Maccarani wurden bereits vor drei Jahren publik. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die heute 58jährige wegen Misshandlung und psychischer Demütigungen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!