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Frauen häufiger Rassismus ausgesetzt

Berlin. Laut einer aktuellen Studie erlebt gut die Hälfte aller Menschen in Deutschland, die sich ethnischen oder religiösen Minderheiten zugehörig fühlen, regelmäßig rassistische Diskriminierung. Wie die am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für die aktuelle Ausgabe des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors zeigen, war dies zuletzt bei 54 Prozent der Menschen, die im Fachjargon als »rassistisch markiert« bezeichnet werden, der Fall. 61 Prozent der muslimischen Frauen gaben bei der Befragung zwischen August 2024 und Januar 2025 an, sich binnen eines Jahres mindestens einmal im Monat diskriminiert zu fühlen. Ähnlich hoch war der Anteil bei dunkelhäutigen Menschen: Laut Studie berichteten 62 Prozent der Männer und 63 Prozent der Frauen, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal pro Monat Diskriminierung erfahren zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2025, Seite 15, Feminismus

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