-
20.03.2025
- → Inland
Hensoldt fordert Buy-German-Strategie
Frankfurt am Main. Der Chef des Rüstungskonzerns Hensoldt, Oliver Dörre, fordert nach der Bundestagseinigung auf deutlich mehr Verteidigungsausgaben ein grundlegend neues Beschaffungssystem. Deutschland und Europa sollten verstärkt auf die lokale Beschaffung von Rüstungsgütern setzen, sagte Dörre am Dienstag abend im Frankfurter Wirtschaftspresseklub ICFW. »Wir brauchen eine Buy-European- und eine Buy-German-Strategie«. Die Lockerung der Schuldenbremse für mehr Verteidigungsausgaben sieht Dörre als »Zeitenwende 2.0«. Das erste Sondervermögen sei eine gute Anschubfinanzierung gewesen. Doch die Abhängigkeit von den USA sei weiter groß. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
