-
01.03.2025
- → Ausland
Nicaragua verlässt UN-Menschenrechtsrat
Managua. Nicaragua hat am Donnerstag (Ortszeit) seinen Austritt aus dem UN-Menschenrechtsrat angekündigt. Vizepräsidentin Rosario Murillo erklärte, die Entscheidung sei unwiderruflich. Nicaragua werde seine Teilnahme an allen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Menschenrechtsrat einstellen, fügte Murillo hinzu. Am Mittwoch hatte die UNO einen Bericht vorgelegt, der der Regierung von Präsident Daniel Ortega Menschenrechtsverletzungen und die Errichtung einer autoritären Herrschaft vorwirft. Nicaraguas Regierung hat in der Vergangenheit entsprechende Berichte als Teil einer internationalen Kampagne kritisiert. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!