Zum Inhalt der Seite

»Wirtschaftsweise« für höheres Rentenalter

Berlin. Monika Schnitzer, Chefin der sogenannten Wirtschaftsweisen, hat mit Blick auf die im Wahlkampf ausgeklammerte Rentenreform eine Erhöhung des Renteneintrittsalters gefordert. Ferner nannte sie die Mütterrente und die Witwenrente auf einem Forum der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände am Dienstag als Belastungen. »Wir können uns das auf Dauer gar nicht leisten.« Seit den 80ern habe sich die Bezugsdauer der Rente um acht Jahre erhöht, während die Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden würden. Laut OECD würden 2045 Kosten in Höhe von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anfallen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2025, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!