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Turnen

Viel zu tun

Frankfurt am Main. Um den Turnskandal von Stuttgart genauer untersuchen zu lassen, setzt der Deutsche Turnerbund (DTB) auf externe Hilfe. Eine Kanzlei aus Frankfurt am Main soll sofort mit der Untersuchung der Vorwürfe beginnen und diese »schnellstmöglich« abschließen, teilte der DTB mit. Zudem werde ein unabhängiger und interdisziplinär besetzter Expertenrat gebildet. Das beratende Gremium soll demnach im Anschluss an die anwaltliche Untersuchung die Trainingsmethoden und den Umgang mit den Turnerinnen aufarbeiten. Auch strukturelle Themen sollen angegangen werden. Ziel sei laut DTB, »aus den vielfältigen Beschreibungen möglicher Missstände« Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Man wolle zudem eine Betroffenenvertretung einbinden. Zuvor war bekanntgeworden, dass Exbundestrainerin Ulla Koch ihr Amt als DTB-Vizepräsidentin vorübergehend ruhen lässt. Der Schritt geschehe »im Sinne eines optimalen Aufarbeitungsprozesses« und gelte für die Dauer der Aufarbeitung, hieß es vom Verband. Mehrere ehemalige Auswahlturnerinnen hatten zuletzt schwere Vorwürfe gegen die Arbeit am Bundesstützpunkt in Stuttgart erhoben. Kritisiert wurden »systematischer körperlicher und mentaler Missbrauch« sowie katastrophale Umstände. Neben dem DTB ist auch der Schwäbische Turnerbund (STB) dabei, die Geschehnisse aufzuarbeiten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2025, Seite 16, Sport

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