-
18.01.2025
- → Kapital & Arbeit
USA bitten Toyota zur Kasse
Washington. Toyotas Lkw-Sparte Hino Motors soll wegen Abgasbetrugs 1,6 Milliarden US-Dollar in den USA zahlen. Auf diesen Betrag einigte sich Hino mit US-Behörden, wie das Justizministerium mitteilte. Die Vereinbarung wird erst wirksam, wenn ihr das zuständige Gericht zustimmt. Dem Justizministerium zufolge sorgten falsifizierte Informationen zu Abgas- und Verbrauchstests dafür, dass zwischen 2010 und 2022 mehr als 110.000 Dieselmotoren mit unrechtmäßig erlangten Zulassungen in den USA verkauft worden seien. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!