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Große Modemarken profitieren von Kinderarbeit

Neu-Delhi. Große Modemarken wie Adidas, H&M oder Gap haben laut der US-Menschenrechtsgruppe Transparentem von indischen Firmen Baumwolle eingekauft, die auch mit Hilfe von Kindern und Zwangsarbeitern produziert wurde. Eine Untersuchung der Arbeitsbedingungen auf 90 Baumwollfarmen im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh von 2022 bis 2023 habe ergeben, dass Kinderarbeit dort »weit verbreitet« sei und wahrscheinlich auch auf weiteren Farmen in der Region Kinder arbeiteten, erklärte die Gruppe am Dienstag. Transparentem fand demnach auch »Hinweise« auf Zwangsarbeit und »ausbeuterische Arbeitsbedingungen«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2025, Seite 2, Inland

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