Zum Inhalt der Seite

Kiesewetter: Keine juristischen Schritte

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz wird keine juristischen Schritte gegen den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter wegen dessen Spekulationen über eine bevorstehende Reise des Kanzlers nach Moskau ergreifen. »Herr Kiesewetter ist der Forderung nachgekommen und hat den Tweet gelöscht. Damit ist der juristische Vorgang beendet«, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag. Kiesewetter hatte auf X geschrieben, man müsse sich auf eine »Wahlkampfüberraschung« einstellen. Es verdichteten sich Hinweise, dass Scholz vor der Bundestagswahl den russischen Präsidenten treffe. Scholz bezeichnete das als »unanständige« Falschbehauptung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!