Zum Inhalt der Seite

Scholz beantragt Vertrauensfrage

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Mittwoch die sogenannte Vertrauensfrage beantragt – der erste Schritt zu Neuwahlen des Bundestags. Unter Berufung auf Artikel 68 des Grundgesetzes beantragte er bei Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD), dass das Parlament ihm das Vertrauen ausspricht. Ein Scheitern bei der Vertrauensfrage ist für den Kanzler eine Möglichkeit, selbst eine vorgezogene Bundestagswahl herbeizuführen. Nach dem Aus der Ampelkoalition soll der Bundestag schon am 23. Februar und nicht erst im September gewählt werden. Scholz’ Koalition von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat im Bundestag keine Mehrheit. Am kommenden Montag soll über den Antrag abgestimmt werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2024, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!