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AfD plant Auflösung von Jugendorganisation

Berlin. Der Bundesvorstand der AfD strebt eine Auflösung der Jugendorganisation Junge Alternative an. Ein Parteisprecher bestätigte AFP am Dienstag Medienberichte, wonach eine Änderung der AfD-Satzung geplant ist, welche die Gründung einer neuen Jugendorganisation ermöglichen soll. Allerdings muss die entsprechende Empfehlung des Bundesvorstands vom Parteitag im Januar im sächsischen Riesa mit Zweidrittelmehrheit bestätigt werden. Der deutsche Inlandsgeheimdienst stuft die Junge Alternative bundesweit seit 2023 als »gesichert rechtsextremistisch« ein. Das gilt auch für die Landesverbände in Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. In der Parteispitze gab es bereits seit längerem Unzufriedenheit mit der Jungen Alternative und Erwägungen, eine neue Jugendorganisation nach dem Modell der Jungsozialisten (»Jusos«) der SPD zu gründen. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2024, Seite 15, Antifaschismus

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