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Wien: Schmid Kronzeuge in Kurz-Prozess

Wien. Einer Schlüsselfigur im Zusammenhang mit einer möglichen weiteren Anklage gegen Österreichs Exkanzler Sebastian Kurz ist der Kronzeugenstatus zuerkannt worden. Thomas Schmid, Exvorstandschef der Staatsholding ÖBAG, erfülle die entsprechenden Voraussetzungen, teilte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Donnerstag in Wien mit. Kurz wird vorgeworfen, dass er mit Steuergeld bezahlte Umfragen sowie Regierungsinserate in Boulevardzeitungen plazieren ließ. Für die Inserate soll sich das Team um Kurz im Gegenzug positive Berichterstattung erhofft haben. Kurz bestreitet die Vorwürfe. Schmid gilt als Hauptbelastungszeuge. Er kann nun damit rechnen, dass die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung, Bestechlichkeit und Untreue eingestellt werden. Voraussetzung sei seine weitere Mitwirkung an der Aufklärung. Außerdem muss der 49jährige einen Geldbetrag von insgesamt 260.000 Euro zahlen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2024, Seite 6, Ausland

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