-
30.10.2024
- → Ausland
Zusatzzölle auf E-Autos aus China kommen
Brüssel. Die EU-Zusatzzölle auf die Einfuhr von Elektroautos aus China treten trotz Widerstands aus der BRD endgültig in Kraft. Die EU-Kommission beschloss am Dienstag eine dafür notwendige Verordnung. Zuvor hatte Anfang des Monats eine Mehrheit der EU-Staaten für die Strafzölle gestimmt. Berlin votierte dagegen – aus Sorge vor einem neuen Handelskonflikt und möglichen Vergeltungsmaßnahmen gegen deutsche Hersteller. Für E-Autos des chinesischen Herstellers BYD gilt nun künftig eine Extraabgabe in Höhe von 17 Prozent. Für Elektrofahrzeuge des Produzenten Geely sind 18,8 Prozent fällig. Der Höchstsatz beträgt 35,3 Prozent. Wie China reagiert, ist noch unklar. Für die deutsche Industrie ist der Handelsstreit katastrophal, weil die Volksrepublik der größte Automarkt der Welt ist und Unternehmen um einen ihrer wichtigsten Absatzmärkte fürchten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!