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Südliches Afrika: Schwere Hungerkrise
Genf. Im südlichen Afrika zeichnet sich nach UN-Angaben eine seit Jahrzehnten nicht mehr gesehene Hungerkrise ab. 27 Millionen Menschen seien betroffen, informierte das Welternährungsprogramm (WFP) am Dienstag in Genf. Auslöser sei eine beispiellose Dürre in mehreren Ländern. Erst im März und April seien die nächsten Ernten zu erwarten, sagte der zuständige WFP-Sprecher Tomson Phiri. Fünf Länder haben demnach die Hungerkrise bereits zur nationalen Notlage erklärt und die Weltgemeinschaft um humanitäre Hilfe gebeten: Lesotho, Malawi, Namibia, Sambia und Simbabwe. Auch in Angola und Mosambik sei die Lage prekär, sagte Phiri. (dpa/jW)
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