-
11.09.20241 Leserbrief
- → Inland
Ukrainischer Exoffizier im Visier
Karlsruhe. Die mutmaßliche Agententätigkeit von drei im Juni festgenommenen Männern richtete sich gegen einen ehemaligen ukrainischen Offizier und Geheimdienstmitarbeiter. Das geht aus einem Beschluss des Bundesgerichtshofs hervor. Die Bundesanwaltschaft hatte die drei mutmaßlichen Agenten – einen ukrainischen, einen armenischen und einen russischen Staatsangehörigen – in Frankfurt am Main festnehmen lassen. Bislang konnte demnach nicht festgestellt werden, für welchen Geheimdienst sie tägig waren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 10. Sept. 2024 um 21:34 UhrWar das doppelte Lottchen dreifacher Vierfachagent?
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!