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Gedenkstätte für Opfer von Euthanasie eröffnet

Vechta. In Vechta in Niedersachsen hat eine »Gedenkstätte für die Menschenwürde« eröffnet. Der gemeinnützige Verein der Behindertenhilfe Andreaswerk will damit an die 88 Menschen aus dem Landkreis Vechta erinnern, die in Wehnen bei Oldenburg Opfer der Nazis geworden sind. Das berichtete der NDR am Sonntag. Auf neun Infotafeln werden die persönlichen Lebensgeschichten der Getöteten erzählt. Den Opfern solle ihre Würde zurückzugeben werden, und es solle dafür gesorgt werden, dass sich Geschichte nicht wiederhole, zitierte der Sender den Vorstandsvorsitzenden des Andreaswerks, Matthias Warnking. In der Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg ermordeten die deutschen Faschisten rund 1.500 Menschen durch Euthanasie. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2024, Seite 15, Antifaschismus

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