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Reisekonzern FTI wird abgewickelt

München. Der insolvente Reisekonzern FTI hat eine Milliarde Euro Schulden und wird jetzt abgewickelt. Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren über die Kerngesellschaften FTI Touristik und Bigxtra Touristik eröffnet. Insolvenzverwalter Axel Bierbach kündigt nun 700 Beschäftigten. Die meisten der etwa 350.000 Gläubiger sind Pauschalreisende, die Vorauszahlungen vom Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) zurückbekommen sollen. Anders sieht es für rund 2.500 Hotels, für Reisebüros, Fluggesellschaften, Banken und für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds aus. Dieser gehört dem Bund und hatte Europas drittgrößtem Reisekonzern FTI während der Coronapandemie rund 600 Millionen Euro geliehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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