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Rechte Pogrome in Großbritannien: Haftstrafe wegen Hass-Posts

Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa
Krawalle nach dem Messerangriff in Southport (Hartlepool, 31.7.2024)

London. Im Zusammenhang mit den rassistischen Ausschreitungen in Großbritannien hat ein Gericht einen 28jährigen wegen eines im Internet veröffentlichten Hass-Posts zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der Angeklagte erhielt eine 20monatige Haftstrafe, wie das Gericht im nordenglischen Leeds am Freitag mitteilte. Der 28jährige habe gestanden, auf der Onlineplattform Facebook Posts mit der »Absicht zur Anstiftung von Rassenhass« während der jüngsten Unruhen veröffentlicht zu haben.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte die Posts schrieb, um Menschen dazu anzustacheln, ein Hotel in Leeds anzugreifen, in dem Asylsuchende und Flüchtlinge beherbergt waren. Das Urteil war seit dem Beginn der rechtsradikalen Ausschreitungen am 30. Juli das erste wegen Anstiftung zum Rassenhass im Netz. Insgesamt wurden seit Beginn der Ausschreitungen 500 Menschen festgenommen, gegen etwa 150 von ihnen wurde Anklage erhoben, auch erste mehrjährige Haftstrafen wurden schon verhängt. (AFP/jW)

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Erschienen am 10.08.2024, Ausland

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