-
15.08.2024
- → Inland
Kabinett beschließt Wohngelderhöhung
Berlin. Das Bundeskabinett hat eine Erhöhung des Wohngeldes zum 1. Januar 2025 beschlossen. Sie soll durchschnittlich 15 Prozent beziehungsweise 30 Euro betragen, um der Inflation Rechnung getragen, erklärte Bauministerin Klara Geywitz (SPD) am Dienstag abend. Der Beschluss wurde im »Umlaufverfahren« gefasst, also auf schriftlichem Weg ohne Kabinettssitzung. Allein das Wohngeld weiter zu erhöhen, löse die »gewaltigen Probleme auf den überhitzten Mietwohnungsmärkten nicht«, erklärte der Deutsche Mieterbund. Nicht nur wohngeldberechtigte Haushalte litten unter Horrormieten, mittlerweile sei jeder dritte Mieterhaushalt mit den Wohnkosten überlastet. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!