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Thüringen: AfD-MdB setzt sich von Höcke ab

Erfurt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Klaus Stöber aus Thüringen hat sich mit Blick auf eine mögliche Regierungsoption der AfD nach der Landtagswahl in Thüringen kritisch zur Rolle von Parteichef und Spitzenkandidat Björn Höcke geäußert. »Für die Übernahme von Regierungsverantwortung sehen ihn viele in der AfD als Hindernis«, sagte Stöber der Welt am Sonntag. Höcke sehe sich »zu gerne im Mittelpunkt des Geschehens und will alle Fäden in der Hand haben«; sein »Hang zum Egozentrismus« habe sich »in den vergangenen Jahren deutlich verschärft«. Stöber war bis 2010 Mitglied der SPD. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2024, Seite 2, Inland

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