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Kunst

Die Kunst in Osnabrück

Die Künstlerin Sophia Süßmilch hat im Zusammenhang mit einer umstrittenen Ausstellung in Osnabrück Morddrohungen erhalten. »Wir können bestätigen, dass mindestens eine Morddrohung sich explizit auf die Arbeit in Osnabrück bezieht«, sagte am Mittwoch eine Sprecherin der Kunsthalle zu entsprechenden Medienberichten. Süßmilch wolle gegen die Drohungen juristisch vorgehen.

Die am Sonnabend eröffnete Ausstellung mit Arbeiten Süßmilchs und anderer Künstlerinnen und Künstler unter dem Obertitel »Kinder, hört mal alle her« hatte nach einem Boykottaufruf der Osnabrücker CDU überregionale Aufmerksamkeit bekommen.

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Die Ausstellung stelle Werke aus, die sowohl inhaltlich als auch visuell absolut inakzeptabel seien, hieß es in einer Mitteilung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Osnabrücker Stadtrat, Marius Keite. Süßmilch sagte in einem Interview des Norddeutschen Rundfunks, der CDU in Osnabrück gehe es nicht um ihre Person, sondern um die Abschaffung der Kunsthalle. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2024, Seite 10, Feuilleton

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