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Schiedsgericht gegen Gasprom

Düsseldorf. Der deutsche Energiekonzern Uniper soll laut einem Schiedsspruch Schadenersatz in Milliardenhöhe vom russischen Gasprom-Konzern erhalten. Wie das Düsseldorfer Unternehmen am Mittwoch mitteilte, habe ihm ein Stockholmer Schiedsgericht 13 Milliarden Euro Schadenersatz zugesprochen, weil Gasprom seine Lieferungen im Sommer 2022 eingestellt habe. Das Gericht habe Uniper zudem gestattet, noch bestehende Verträge mit dem russischen Energiekonzern zu kündigen. Ob Gasprom die Zahlungen auch leisten werde, sei »aus heutiger Sicht noch nicht abzuschätzen«, sagte Uniper-Chef Michael Lewis. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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