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Bewährung für Angriff auf Irans Konsulat

Paris. Wegen eines vorgetäuschten Anschlags auf das iranische Konsulat in Paris ist ein 61jähriger zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der gebürtige Iraner, der seit langem in Frankreich lebt, erklärte vor Gericht, er habe sich an der iranischen Regierung rächen wollen, nachdem er erfahren habe, »dass mein Cousin gehängt und meine Schwester festgenommen wurde«, sagte er am Montag. Am Freitag hatte er mit der Attrappe eines Sprengstoffgürtels das Konsulat betreten und dort Panik ausgelöst. Sprengstoff wurde nicht gefunden. Der Mann war 2023 bereits wegen des Abbrennens von Autoreifen vor dem iranischen Konsulat zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2024, Seite 7, Ausland

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