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Mitgliedsländer brechen EU-Schuldenvorgaben

Luxemburg. Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben im vergangenen Jahr ihre selbst auferlegten Regeln für Haushaltsdefizite und Staatsschulden gebrochen. Außer Zypern, Dänemark, Irland und Portugal gaben alle 27 EU-Länder mehr Geld aus, als sie einnahmen, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des EU-Statistikamtes Eurostat mit Sitz in Luxemburg hervorgeht. Elf Mitgliedstaaten hatten demnach ein nationales Defizit von mehr als drei Prozent – bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung. Damit liegen sie über den EU-weit geltenden Obergrenzen. Das höchste Defizit hat den Daten zufolge Italien mit 7,4 Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2024, Seite 2, Kapital & Arbeit

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