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Thyssenkrupp-Stahl: Betriebsrat stellt Bedingungen

Foto: Oliver Berg/dpa
Bei ThyssenKrupp Steel in Duisburg sind Arbeitsplätze gefährdet

Duisburg. Bei Deutschlands größtem Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) wollen Betriebsrat und IG Metall nur unter bestimmten Bedingungen mit dem Management über die geplante Verkleinerung der Kapazitäten sprechen. »Bevor wir über die Zukunft von Thyssenkrupp Steel Europe verhandeln, verlangen wir einen garantierten Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen«, hieß es am Mittwoch in einem an die Beschäftigten gerichteten Flugblatt der IG Metall. Gefordert werde auch eine Standortgarantie für alle Standorte sowie eine Bestätigung von Zusagen aus bestimmten Tarifverträgen.

Das Unternehmen hatte vergangene Woche angekündigt, seine Produktionskapazitäten in Duisburg deutlich verkleinern zu wollen. Damit werde auch ein Arbeitsplatzabbau verbunden sein, hieß es. Betriebsbedingte Kündigungen will TKSE aber vermeiden. Wie viele Stellen betroffen sein könnten und wann der Umbau beginnen soll, ist offen. In der Sparte des Thyssenkrupp-Konzerns arbeiten rund 27.000 Menschen, davon 13.000 in Duisburg. Bis Ende März 2026 gilt eine Beschäftigungsgarantie.

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Kern der Neuaufstellung soll eine Verringerung der Duisburger Produktionskapazitäten für eine Verkaufsmenge von 11,5 Millionen Tonnen auf neun Millionen bis 9,5 Millionen Tonnen im Jahr sein. In den 11,5 Millionen Tonnen sind auch die Kapazitäten enthalten, die vom Duisburger Unternehmen Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) für Thyssenkrupp produziert werden. Thyssenkrupp Steel ist zu 50 Prozent an HKM beteiligt. (dpa/jW)

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Erschienen am 18.04.2024, Kapital & Arbeit

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