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Bürgergeld: Jobcenter kürzen öfter Leistungen

Berlin. Die Jobcenter haben 2023 öfter als in den Vorjahren das »Bürgergeld« gekürzt, weil die Bezieher des Existenzminimums entweder nicht zu Terminen erschienen oder die Aufnahme einer Arbeit verweigerten, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Insgesamt lag die Zahl der Kürzungen im vergangenen Jahr mit 226.008 deutlich über dem Niveau der vorangegangenen drei Jahre. Betroffen waren 128.415 Leistungsberechtigte. Etwa vier Fünftel der Kürzungen gingen auf verpasste Termine zurück. Seit März 2024 gilt eine Neuregelung, nach der der Regelbedarf für bis zu zwei Monate komplett entzogen werden kann. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2024, Seite 2, Inland

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