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Ansarollah weisen Vorwürfe zurück

Sanaa. Die jemenitischen Ansarollah haben Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sie für Schäden an Unterwasserkabeln im Roten Meer verantwortlich seien. Das Telekommunikationsministerium in Sanaa dementierte am Montag in einer von der Nachrichtenagentur SABA verbreiteten Mitteilung entsprechende Berichte in »zionistischen« und anderen Medien sowie den sozialen Netzwerken. Die israelische Zeitung Globes hatte zuvor berichtet, dass die Ansarollah vier Unterwasserkabel im Roten Meer beschädigt hätten, die Teil der Telekommunikationsinfrastruktur sind, die Europa, Asien und Afrika miteinander verbindet. Laut Globes führte dieser Schaden zu Internetstörungen in Indien und in Ländern am Persischen Golf. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2024, Seite 7, Ausland

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