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Landrat: Hungerlohn für Geflüchtete

Erfurt. Im ostthüringischen Saale-Orla-Kreis sollen Asylsuchende zu vier Stunden Arbeit pro Tag verpflichtet werden. Grundlage ist eine entsprechende Regelung im Asylbewerberleistungsgesetz, wie ein Kreissprecher am Dienstag sagte. Die Geflüchteten sollen für 80 Cent Entlohnung pro Stunde einfache Arbeiten erledigen. Weigern sie sich, drohen Geldkürzungen von bis zu 180 Euro im Monat. Der neue Landrat Christian Herrgott (CDU) hatte in der ZDF-Talk-Sendung von Markus Lanz vergangene Woche über die Arbeitsverpflichtung gesprochen. Herrgott war Ende Januar zum neuen Landrat gewählt worden. »Die Geflüchteten sollen selbst davon profitieren, dass sie eine sinnstiftende Tätigkeit haben«, sagte der Kreissprecher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2024, Seite 4, Inland

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