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Einigung am Jüdischen Krankenhaus Berlin

Berlin. In der Tarifauseinandersetzung um einen Entlastungstarifvertrag am Jüdischen Krankenhaus Berlin (JKB) wurde am Sonnabend nach 19 Tagen Streik ein Ergebnis erzielt. Streikversammlung und Tarifkommission stimmten dem Ergebnis zu. Der Tarifvertrag schreibt für fast alle Bereiche in der Patientenversorgung am JKB Personalbesetzungen und einen Belastungsausgleich bei Unterschreitung der Vorgaben fest. Personalbesetzungen wurden für Pflegefachkräfte, Servicekräfte, Pflegehilfskräfte und Therapeuten festgelegt. Im Jahr 2025 erhalten die Beschäftigten nach neun unterbesetzten Diensten eine Freischicht, 2026 nach sieben unterbesetzten Diensten. Bei einer Unterschreitung von 50 Prozent der Personalbesetzung erhalten die Beschäftigten den doppelten Belastungsausgleich. Damit bewegt sich der Tarifabschluss auf dem Niveau des Tarifvertrags bei den Vivantes-Kliniken. Sollten die Verdi-Mitglieder dem Tarifergebnis zustimmen, tritt der Tarifvertrag ab dem 1. Dezember 2024 in Kraft und hat eine Laufzeit bis Ende 2026. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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