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Litauen wegen Foltergefängnisses verurteilt

Strasbourg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Litauen wegen der Folter eines Terrorverdächtigen in einem CIA-Geheimgefängnis auf litauischem Boden verurteilt. Der Gerichtshof in Strasbourg verurteilte das EU-Mitgliedsland am Dienstag zur Zahlung von 100.000 Euro an den saudiarabischen Häftling Mustafa Al-Hawsawi, der derzeit im US-Gefangenenlager Guantanamo in Kuba inhaftiert ist. Es ist bereits das siebte Mal, dass Litauen wegen Menschenrechtsverletzungen in den CIA-Gefängnissen verurteilt wird. Der 1968 geborene Kläger war von Litauen aus in ein Gefängnis nach Afghanistan und schließlich nach Guantanamo gebracht worden. Ihm droht die Todesstrafe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2024, Seite 2, Ausland

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