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05.01.20241 Leserbrief
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USA bestätigen Angriff in Bagdad
Bagdad. Bei einem Drohnenangriff sind am Donnerstag in der irakischen Hauptstadt Bagdad vier Mitglieder der mit dem Iran verbündeten Nudschaba-Miliz getötet worden. Sechs Menschen seien verletzt worden. Die Drohne habe mindestens zwei Raketen auf ein Gebäude abgefeuert, das von Al-Nudschaba genutzt werde. Die lokalen Behörden machten für den Angriff die USA und ihre Verbündeten verantwortlich. Ein US-Vertreter bestätigte, das Militär sei gegen einen Anführer der Gruppe vorgegangen. Einen Namen nannte er nicht. Der Kommandant und eine weitere Person seien bei dem Angriff ums Leben gekommen. (Reuters/jW)
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Onlineabonnent*in Joachim S. aus Berlin 5. Jan. 2024 um 08:27 UhrZwei Meldungen an einem Tag: Die USA nehmen sich wiederholt das Recht heraus, auf fremdem Staatsgebiet missliebige Personen zu töten, Kollateralschäden eingeschlossen. Proteste der deutschen wertebasierten Politik – Fehlanzeige. Am DDR-Grenzübergang Friedrichstraße musste vor 50 Jahren offenbar mitten in einer Menge ein mit einer Pistole bewaffneter Mann gestoppt werden, der vorher angegeben hatte, eine Bombe bei sich zu haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen heimtückischen Mordes. Vom »finalen Rettungsschuss«, auf den sich bundesdeutsche Ordnungskräfte in weit ungefährlicheren Situationen immer wieder beziehen, wenn sie psychisch Kranke »neutralisieren«, wird natürlich wertebasiert nicht gesprochen.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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