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USA will Hinrichtung mit Stickstoff – UN besorgt

Genf. UN-Menschenrechtsexperten zeigen sich angesichts einer in den USA erstmals mit Stickstoff geplanten Hinrichtung besorgt. »Wir befürchten, dass die Stickstoff-Hypoxie zu einem schmerzhaften und erniedrigenden Tod führen wird«, erklärten UN-Experten am Mittwoch in Genf. Es wäre »der erste Versuch« einer solchen Hinrichtungsmethode. Die vier Experten für Folter und willkürliche Hinrichtungen sind der Meinung, dass »experimentelle Hinrichtungen durch Ersticken mit Gas wahrscheinlich gegen das Verbot der Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Strafen verstoßen würden«. Bei der Hinrichtung durch Hypoxie wird der Tod durch Sauerstoffmangel herbeigeführt. Der US-Bundesstaat Alabama, plane auf diese Weise am 25. Januar das Todesurteil gegen Kenneth Smith zu vollstrecken. Der war wegen eines Auftragsmordes im Jahr 1988 zum Tode verurteilt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2024, Seite 1, Ausland

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