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Weniger Löwen und Pinguine

Berlin. Mit Blick auf den Artenschutz zieht die Umweltstiftung WWF eine weitgehend negative Bilanz des zu Ende gehenden Jahres. »Die größte Aussterbewelle seit Ende der Dinosaurierzeit rollte auch 2023 praktisch ungebremst über unsere Natur hinweg«, sagte die Vorständin Naturschutz der Organisation in Deutschland, Kathrin Samson. Besonders betroffen waren 2023 Löwen in Afrika, Humboldt-Pinguine, Flussdelphine im Amazonas sowie Amphibien weltweit. Die internationale Rote Liste weise mittlerweile mehr als 44.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten als bedroht aus. Als »Gewinner« nennt der WWF in seiner Bilanz unter anderem Indiens Tiger, Afrikas Nashörner und Wisente im Kaukasus. Deren Populationen seien nicht weiter zurückgegangen. Die Hauptursachen für die sinkenden Zahlen bei vielen Arten sind laut der Stiftung die Zerstörung von Lebensräumen, Wilderei, Übernutzung, invasive Arten, Umweltverschmutzung und die Klimakrise. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2024, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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