Zum Inhalt der Seite

Minister scherzt über K.-o.-Tropfen

London. Der britische Innenressortchef James Cleverly hat sich dafür entschuldigt, bei einem Empfang einen Witz über K.-o.-Tropfen gemacht zu haben. Dem Sunday Mirror vom Sonnabend zufolge soll er zu weiblichen Gästen geäußert haben, dass »ein kleines bisschen« Rohypnol nicht wirklich illegal sei. Auch habe Cleverly gesagt, dass das Geheimnis einer langen Ehe darin liege, sicherzustellen, dass die Partnerin immer »leicht sediert« sei, damit sie nicht realisiere, dass es bessere Männer gebe. Ein Sprecher Cleverlys teilte im Anschluss an den Bericht mit, der Innenminister habe in einem privaten Gespräch einen »eindeutig ironischen Witz« gemacht, für den er sich entschuldige. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2023, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!