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EU: Strengere Strafen bei Umweltverbrechen

Brüssel. Die EU hat am Donnerstag strengere Strafen für Umweltkriminalität beschlossen. Unter der neuen Regelung sollen ökologische Straftaten, die zum Tode führen, mit zehn Jahren Gefängnis bestraft werden. Zudem können Unternehmen mit drei bis fünf Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes belangt werden. Die Liste der Umweltverbrechen wurde von neun auf 18 erweitert. Dazu gehört auch der Einsatz von Quecksilber. »Umweltverbrechen sind schwerwiegend, lukrativ und nehmen zu«, sagte der EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten müssen der Vereinbarung noch zustimmen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2023, Seite 7, Ausland

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