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Pharmakartell: Millionenstrafe für Boehringer

Brüssel. Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim muss wegen illegaler Preisabsprachen eine Strafe von etwas mehr als zehn Millionen Euro zahlen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass sechs Unternehmen – darunter Boehringer – vereinbart hätten, Mindestverkaufspreise für ein wichtiges Ausgangsmaterial krampflösender Medikamente wie Buscopan festzulegen und Quoten zuzuteilen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. »Darüber hinaus tauschten die Unternehmen sensible Geschäftsinformationen aus.« Insgesamt sei zwischen dem 1. November 2005 und dem 17. September 2019 gegen Wettbewerbsrecht verstoßen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2023, Seite 2, Kapital & Arbeit

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